Shopping for Fun?
Der Konsum ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Shopping gilt heute als öffentliches Ritual und sogar als Freizeitbeschäftigung
mit zunehmenden Lustgewinn. Der Sinn ist dabei vollkommen abhanden
gekommen. Es geht es nicht mehr darum Produkte zu kaufen, sondern
sie dabei möglichst günstig erstanden zu haben.
Es kommt so zu einem Gewöhnungsprozess
des "Immer billiger werdens". Nur wer zahlt am Ende den
Preis dafür?
Billigprodukte und auch teure Markenprodukte werden überwiegend
in Entwicklungsländern unter zum Teil unzumutbaren Bedingungen
produziert. Daher haben unsere Kaufentscheidungen große Auswirkungen
auf die zukünftigen Produktionsbedingungen. Qualitativ minderwertige
Billigprodukte bringen dem Konsumenten wenig Nutzen und erhöhen
nur die Müllberge. Gerade zu Weihnachen und Ostern machen die
Händler Ihren Jahresumsatz. Die Konsumentenmacht kann also
nur dann einsetzen wenn es am meisten schmerzt. Nachhaltiges Konsumieren
kann im Kleinen beginnen. Daher sollte man beim Kauf von Weihnachtsganz
oder Osterbraten die Geschenke ökologischen und sozialen Gesichtspunkten
unterwerfen. Dies kann Wunschdenken sein, jedoch ist jeder Einzelne
daran beteiligt, wenn letztlich die Umwelt unter dem Shoppingzwang
leidet.
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